Franz Christoph Schiermeyer

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ZWISCHEN DEN ZEILEN IST UNTERM STRICH

 


 

Fotobuch "Zwischen den Zeilen ist unterm Strich"

47 Aphorismen mit 15 Cartoons,
privat zusammengestellt im Juni 2012

 


 

[613]  Zwischen den Zeilen ist unterm Strich.

[614]  Beim Aphoristiker: "Darf´s etwas weniger sein?"

[615]  Die Dinge sind, wie sie sind. Aber wer macht sie so?

[616]  Alle Freundlichkeit ist aus der Welt. An ihrer Stelle nur noch: "Was kann ich für Sie tun?"

[617]  Früher war alles besser. Aber nichts gut.

[618]  Ein Provinznest mit reichlich Kuckuckseiern.

[619]  Der Ängstliche fürchtet Personen, der Furchtlose Situationen.

[620]  "Eine Ausnahmesituation", tröstet sich das gerupfte Huhn.

[621]  Als sie seiner nicht habhaft werden konnten, hängten sie seine Bilder auf.

[622]  "Keine Angst", sagte die Würgeschlange zum Warzenschwein: “Ich habe alles im Griff."

[623]  Ein Verstand, so scharf wie ein Messer. Leider neben einem Teller Suppe.

[624]  In der Schule. Mancher bekommt nur Wunden beigebracht.

[625]  Das Rabenkind liebt niemanden mehr als seine Rabenmutter.

[626]  Die Kindheit ist das am weitesten verbreitete Schicksal.

[627]  Kinder müssen alles anfassen, Erwachsene alles andenken.

[628]  Altersweisheit ist die Form von Dummheit, zu der ein Kind erst noch heranreifen muss.

[629]  Mit Kindern kann man nicht viel mehr richtig machen, als dass man sie hat.

[630]  Einem halb eingeschlagenen Nagel kann man keine neue Richtung geben.

[631]  Wer seine Phantasie spielen lässt, darf sich nicht wundern, wenn sie schmutzig nach Hause kommt.

[632]  Das schwerste Schicksal? Keins gehabt zu haben.

[633]  Manche Köche wissen gar nicht, was sie anrichten.

[634]  Schlaraffenland ist überall dort, wo das Zubereiten der Speisen größere Freude bereitet als das Essen.

[635]  Woher nimmt das Geschmacklose seinen Bei- und Nachgeschmack?

[636]  Passionsspiel: der Oberammer-GAU.

[637]  Je geringer die Gefahr ist, daran sterben zu müssen, desto frömmer hängen die Leute am Kreuz.

[638]  Geistliche sind Gläubige, die Gott gern mal zu nahe treten.

[639]  Die Bibel: eine äußerst strapazierfähige Auslegeware.

[640]  Der Katholizismus ist ein Geschenk, für das man sich sein Lebtag bedanken kann.

[641]  Ob es einen Gott gibt, ist seine Sache.

[642]  Boulevard. Eine Überschrift - ohne was drunter!

[643]  Er denkt so tief - und ist ein so stilles Wasser -, dass seine Frau ihm strikt verboten hat, allein in die Badewanne zu steigen.

[644]  Weltenbummler: Globetrottel.

[645]  Schweigen kann man auch allein. Zur Stille braucht es zwei.

[646]  Dass in Büchern sehr viel mehr geblättert als gelesen wird, unterstreicht nur ihre unmittelbar erfrischende Wirkung.

[647]  Nach der Scheidung. Wo haben Sie gedient?

[648]  Arztbesuch. Wenn der Kranke sich zum Armen schleppt.

[649]  Die Zeit, die er dem Tod durch regelmäßige Gymnastik abtrotzt, fristet er mit Kniebeugen und Liegestützen.

[650]  In der Medizin sollen künftig verstärkt künstliche Kunstfehler zum Einsatz kommen

[651]  Alles Endlose erschreckt. Nur immer glücklich glaubt jeder sein zu können.

[652]  Die meisten Geehrten übersehen die Schleife am Lorbeerkranz: "Ein letzter Gruss".

[653]  Die letzte Ehre ist für manchen die erste.

[654]  Ein-Euro-Job: eine kleine Habachtstellung.

[655]  Die Piratisierung der staatlichen Betriebe ist schon erfreulich weit fortgeschritten.

[656]  Der Bedarf an Bedürftigen scheint stetig zu wachsen.

[657]  "Bin ich denn nichts?", schluchzte das Nichts. Untröstlich.

[658]  Es genügt, das Wort dann zu ergreifen, wenn man sprachlos ist.

[659]  Zu guter Letzt: Erhebt die Herzen - und tragt die Nasen nicht so hoch!

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